Windows 10 steht zum Download bereit |
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Windows 10 steht zum Download bereit

Windows 10 steht zum Download bereit

Endlich ist es soweit: Das kostenlose Upgrade zu Windows 10 kann ab sofort installiert werden, vorausgesetzt es wurde schon von Windows Update heruntergeladen. Um zu überprüfen, ob das Updatepaket bereits heruntergeladen wurde, sollte man zunächst versteckte Dateien sichtbar machen. Wenn daraufhin ein Ordner, der sich „$Windows.~BT“ nennt, gefunden wird, wurde das Paket bereits heruntergeladen. Ansonsten kann es bei Microsoft heruntergeladen werden.

 

Auf Testrechnern in unserer Technikabteilung begannen die Downloads bereits am 28.Juli. Am Vormittag des nächsten Tages war die neue Systemversion auf einigen Computern mit einer Reservierung bereits verfügbar. Dieser Zeitpunkt passt hervorragend, da Microsoft ankündigte, das Upgrade in Wellen an Computer zu senden.

 

Erstversion mit Kinderkrankheiten

Das aktuelle Upgrade zu Windows 10 enthält eine Version, die leider nicht ohne Kinderkrankheiten auskommt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich für Nutzer, die ihren Computer regelmäßig nutzen, mit der Installation vorerst zu warten. Ein Beispiel hierfür ist, dass die „Insider Preview“ von Windows 10 neue, aber qualitativ schlechte Grafiktreiber auf Computern von Testern installierte.

 

Derartige Probleme zeigen, dass die jetzigen Versionen von Windows 10 noch nicht ganz ausgereift sind. In unseren Tests zeigte sich Windows 10 allerdings als relativ stabil. Aus diesem Grund spricht für Nutzer, die neugierig sind und Kinderkrankheiten nicht fürchten, nichts dagegen, Windows 10 herunterzuladen und zu installieren. Ein kleines Risiko, dass bei der Installation etwas schief geht, besteht so oder so immer. Dieses Risiko müssen Sie aber nicht in Kauf nehmen. Gerne übernehmen die Installation für Sie.

 

Neuigkeiten gegenüber Windows 8

Eine auffällige Neuerung in Windows 10 ist beispielsweise die sprechende Assistentin mit dem Namen Cortana. Diese Assistentin dürften einige Nutzer bereits von Windows Phones kennen. Diese Assistentin kann über Sprache mit dem Nutzer interagieren und ermöglicht es dem Nutzer, ihr Befehle zu geben. Es können beispielsweise Kalendereinträge gestellt werden oder Suchen im Internet gestartet werden. Es ist beispielsweise möglich, eine Frage an die Assistentin zu stellen, welche daraufhin im Internet die entsprechenden Informationen aufsucht und die Frage in Sprachform beantwortet. Ein weiterer Bereich, für den Cortana zur Verfügung steht, ist die Desktopsuche. Diese hat Microsoft jedoch leider noch nicht im Griff. Wenn man Cortana beispielsweise dazu auffordert, nach Bildern aus dem Januar 2015 zu suchen, weiß Cortana in der deutschen Version noch nicht, was sie tun soll. In der englischen Version von Windows 10 funktioniert die sprachgesteuerte Suche Suche bereits besser. Bis Cortana in der deutschen Version voll ausgereift ist, wird es wohl noch etwas dauern.

 

Im neuen Windows Store möchte Microsoft neben Apps nun auch Musik, Serien und andere Medieninhalte anbieten. Der Verkauf von Medieninhalten ist für Microsoft zwar nichts Neues, allerdings wurden diese Inhalte früher nicht im Windows Store angeboten. Von nun an wird der Zugriff auf derartige Inhalte deutlich komfortabler sein, da sich diese direkt im Windows Store befinden werden. Anwendern wird der Store von Apple iTunes oder dem Google Play Store bekannt vorkommen.

 

Diese Neuerungen sind besser

Ein Bereich, der Microsoft besser gelungen ist als in Windows 8 ist die neue Benutzeroberfläche. Diese Oberfläche vereint jetzt die Touchoberfläche „Modern UI“ mit dem klassischem Windows Desktop. Diese beiden Oberflächen waren in Windows 8 strikt getrennt. In Windows 10 hingegen können Apps vom Windows Desktop gestartet werden und erscheinen darüberhinaus in Fenstern, die verkleinert oder verschoben werden können. Wer von Windows 7 auf Windows 10 wechselt, erhält ein System, welches noch mehr optische Neuerungen bietet als Windows 8, sich aber dennoch stressfreier bedienen lässt. Dadurch wird das neue Betriebssystem für jene Windows 7 Nutzer interessant, die Windows 8 wegen seiner umständlichen Bedienung mieden, obwohl sie gerne umgestiegen wären.

 

Windows 10 Startmenü

In Windows 10 gibt es wieder ein Startmenü. Hier können auch die Live Kacheln angezeigt werden.

 

 

Eine weitere gelungene Neuerung ist das Info-Center. Das Info-Center ist ein Ort, an dem Systemmitteilen (Toasts) angezeigt werden. Außerdem können hierüber Schnellzugriffe auf Elemente wie Displayhelligkeit, WLAN und andere häufig benötigte Elemente erfolgen

 

Die Funktion Continuum dürfte für Nutzer von Tablets interessant sein. Diese Funktion aktiviert beim Umklappen oder Ausstecken einer Tastatur in den Tabletmodus. In diesem Modus werden alle Fenster maximiert. Außerdem verwandelt sich das Startmenü in eine Touchoberfläche, die an Windows 8 erinnert. Dies funktioniert vor allem bei Microsoft Tablets wie dem Surface pro 3. Bei Hybridgeräten von anderen Herstellern hingegen funktioniert diese Funktion noch nicht zufriedenstellend.

 

Diese Neuerungen sind schlechter

Der Umgang mit Updates wird von Seiten Microsofts strikter als bisher. In der Home-Edition von Windows 10 werden Funktionsupdates beispielsweise auf dem Computer installiert, auch wenn der Nutzer dies nicht möchte. In Windows 10 Pro oder höher lässt sich der Update-Rind wenigstens auf „Current Branch for Business“ stellen, Dadurch können Nutzer Updates wenigstens ein paar Monate hinauszögern. Ganz auf Funktionsupdates verzichten ist hingegen nur Großkunden möglich, welche eine spezielle Enterprisevariante von Windows 10 besitzen und diese für den „Long Term Service Branch“ registrieren. Dadurch ist es möglich, nur Sicherheitsupdates herunterzuladen.
Microsoft möchte in Zukunft nicht sicherheitskritische Updates von Betatestern auf ihre Alltagstauglichkeit prüfen lassen. Hoffentlich wird Microsoft die Patch-Qualität dadurch endlich in den Griff bekommen. Diese war in den letzten Monaten nämlich enttäuschend.

 

Wir beraten und unterstützen Sie beim Update auf Windows 10

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